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Jusos länderübergreifend für A14-Nordverlängerung - Jusos Stendal

Jusos länderübergreifend für A14-Nordverlängerung

6. Februar 2012 | von | Kategorie: Aktuelles, In eigener Sache |

Zu einer gemeinsamen Sitzung trafen sich die Jusos (Jungsozialisten in der SPD) am 29. Januar aus den Kreisen Prignitz und Stendal in Havelberg.

Hauptthema der Sitzung war der Weiterbau „Nordverlängerung“ der Autobahn 14, die bis spätestens 2020 Schwerin und Dresden direkt miteinander verbindet und das Verkehrsaufkommen auf den
Bundesstraßen entlasten soll. Nach einer Vorstellung hinsichtlich der Bedeutung der A 14 für die Stadt Wittenberge durch den Wittenberger SPD-Fraktionsvorsitzenden, Marcel Elverich, gab es eine
Diskussion zwischen den jungen SPD-Mitgliedern.

Beide Kreise waren sich einig, dass die A14 für die zukünftige Entwicklung der Altmark und der Prignitz sehr wichtig ist und ohne Weiterbau der A14 für die Regionen Wirtschaftsansiedlungen erschwert sind.

Dabei gab es einen entscheidenden Konsens darüber die Umwelt und Wirtschaft in Einklang zu bringen, um Belastungen für Mensch und Natur so gering wie möglich zu halten.

Martin Hartmann, der Vorsitzende des Juso-Kreisverbandes Stendal betonte: „Wenn die A14 nicht kommt, wird es mit den Regionen wirtschaftlich weiter bergab gehen. Die Bürger/-innen werden auch in Zukunft ihrer Arbeit hinterher ziehen, wenn es hier keine Arbeit gibt. Um diesen Trend zu stoppen,
brauchen wir die A14!“

Timm Buchholz, der Vorsitzende des Juso-Unterbezirks Prignitz ist der Ansicht: „Zur A14 gibt es keine Alternative. Die Wege zur nächstgelegenen Autobahn sind enorm – für die Wirtschaft in den Regionen katastrophal. Wenn wir jetzt auf die A14 verzichten, werden unsere Bundesstraßen weiter belastet, was dauerhafte Sanierungen mit sich zieht. Dies ist für niemanden ein Gewinn.“

Durchschnittlich wird die Autobahn mit bis zu 30.000 Fahrzeugen am Tag frequentiert sein und stellt die Verbindung zwischen den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und
Sachsen da.

Die Jusos werden sich diesem und anderen Themen weiterhin widmen, um die Regionen lebenswert,
touristisch aber auch wirtschaftlich interessant aufrechterhalten zu können.

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Ein Kommentar
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  1. Hallo liebe Jusos
    Ich finde es super, dass ihr euch für die Region Altmark engagiert. Viel Erfolg dabei, in der Zukunft!

    Aber bezüglich der Zukunft der Mobilität in Sachsen-Anhalt, habe ich gerade ein Statement von Verkehrsminister Webel gefunden, das mich vermuten lässt, dass er das Konzept „Autobahn=viel schneller Verkehr=Wirtschaftsförderung“ für nicht so zukunftsfähig hält. Jedenfalls hat er am 16. September 2011mitgeteilt, dass „[…]sich das Mobilitätsverhalten in den nächsten Jahren grundlegend verändern [wird]. „Der notwendige Klimaschutz, die Verknappung fossiler Rohstoffe und der damit verbundene Preisanstieg zwingen schon jetzt zu einer neuen Herangehensweise“. Das äußerte er im Vorfeld eines Aktionstages am Sonnabend (17.09.) in Wernigerode (Harzkreis), der im Rahmen der „Europäischen Woche der Mobilität“ veranstaltet wird. Im Mittelpunkt der Entwicklung müsse dabei die Frage der Energieeffizienz ebenso stehen wie der Lärmschutz und die Verringerung der Luftschadstoffbelastung, betonte der Minister. „Wenn wir uns mit der notwendigen Intensität darauf konzentrieren, hat Deutschland die Chance, bei der Entwicklung die Nase ganz weit vorn zu haben und daraus auch wirtschaftlichen Aufschwung zu generieren“, sagte Webel.“

    Will er also wirtschaftlichen Aufschwung ohne Autobahnen oder zumindest ohne Straßenverkehr mit seiner bisherigen zentralen Bedeutung vorantreiben?

    Was haltet ihr davon, sich für Konzepte einzusetzen, die das Verkehrsaufkommen verringern und mit denen trotzdem wirtschaftlicher Aufschwung und Lebensqualität in der Region geschafft werden können?

    Zumindest wegen der zu erwartenden Verknappung der Treibstoffe und deren Verteuerung ist ja der viele (und steigende?) Lkw- und private Pkw-Verkehr irgendwann sowieso (bald?) schlecht dran.
    Und zu mehr Lärmschutz und einer Verringerung der Luftschadstoffbelastung trägt, zumindest eine im prognostizierten Maße, Steigerung des Verkehrsaufkommens auch nicht bei.

    Und meint ihr, dass sich die Leute, die sich für eine lebenswerte Zukunft in der Altmark einsetzen wollen, auch einen „Plan B“ überlegen sollten, für den Fall, dass die A14 an ihrer Finanzierung scheitet? Also damit nicht alle Unternehmen in der Region und die Leute schrecklich enttäuscht sind, die jeden Tag im Berufsverkehr mit 50 durch die Ortschafen entlang der B189 und B71 schleichen müssen und so sehr auf die Lösung ihrer Transportprobleme durch die A14 hofften?

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